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PerformanceBoard On-Premise installieren

Diese Anleitung beschreibt die empfohlene Installation auf einem eigenen Linux-/Plesk-Server. Commerce-Daten, Shopware-Zugangsdaten und Analysedaten bleiben in dieser Betriebsart auf der Infrastruktur des Kunden.

1. Voraussetzungen

2. Domain und Document Root

Das vollständige PerformanceBoard-Paket in ein eigenes Verzeichnis entpacken. Der Webserver darf ausschließlich das Unterverzeichnis public veröffentlichen. Beispiel unter Plesk:

/var/www/vhosts/deine-domain.de/httpdocs
└── performanceboard
    ├── app
    ├── bootstrap
    ├── public        ← Document Root
    ├── resources
    ├── routes
    └── storage

Alternativ kann PerformanceBoard direkt unter httpdocs liegen, wenn die Domain in Plesk auf httpdocs/public zeigt.

3. Web-Installer starten

  1. Persönliches Self-Hosted-Paket herunterladen und entpacken.
  2. Im Browser https://deine-domain.de/install.php öffnen.
  3. Systemcheck vollständig prüfen.
  4. Datenbankverbindung eintragen.
  5. Firma/Mandant und ersten Plattformadministrator anlegen.
  6. Installation starten. Provisioning, Migrationen und Cache-Aufbau erfolgen automatisch.

4. Plesk Scheduler einrichten – Pflichtschritt

Nach der Installation wird für den Standardbetrieb nur eine geplante Aufgabe benötigt. In Plesk unter Websites & Domains → Geplante Aufgaben einen Task anlegen, der jede Minute ausgeführt wird:

cd /var/www/vhosts/DEINE-DOMAIN/httpdocs && /opt/plesk/php/8.3/bin/php artisan schedule:run

Wenn PerformanceBoard in einem Unterverzeichnis liegt, den Pfad entsprechend anpassen. Wichtig: nicht das systemweite PHP 7.x verwenden. Unter Plesk ist für PHP 8.3 typischerweise /opt/plesk/php/8.3/bin/php korrekt.

5. Was der Scheduler automatisch erledigt

Der eine Scheduler-Task steuert alle periodischen Hintergrundarbeiten:

Ein separater dauerhaft laufender Supervisor/Queue-Worker ist im Standard-Plesk-Modus nicht notwendig. Wer stattdessen Supervisor/systemd verwenden möchte, kann weiterhin einen klassischen Laravel-Worker für sync,default betreiben.

6. Shopware anbinden

  1. In PerformanceBoard unter Datenquellen eine neue Shopware-Verbindung anlegen.
  2. Shopware-URL und API-Zugangsdaten hinterlegen.
  3. Verbindung testen.
  4. Ersten Full-Sync starten.

Danach werden aktive Shopware-Verbindungen automatisch eingeplant. Nach dem ersten vollständigen Abruf arbeitet PerformanceBoard inkrementell weiter.

7. Hintergrunddienste prüfen

Als Plattformadministrator unter System → Hintergrunddienste prüfen:

Zusätzlich kann über System → Systemdiagnose der technische Zustand geprüft werden.

8. CLI-Prüfungen

cd /var/www/vhosts/DEINE-DOMAIN/httpdocs

/opt/plesk/php/8.3/bin/php artisan app:version
/opt/plesk/php/8.3/bin/php artisan performanceboard:self-hosted-preflight
/opt/plesk/php/8.3/bin/php artisan performanceboard:self-hosted-check
/opt/plesk/php/8.3/bin/php artisan performanceboard:queue-tick

9. Updates

Updates werden kryptografisch geprüft. Je nach Einstellung können Stable-/Beta-Releases manuell oder automatisch installiert werden. Bei mehreren ausgelassenen Versionen berechnet PerformanceBoard einen gültigen Multi-Hop-Pfad über die bereits registrierten Updatepakete.

10. Datensicherheit und Backups

Vor produktiver Nutzung sollte ein externes Server-/Datenbankbackup eingerichtet sein. Der PerformanceBoard-Updater sichert Anwendungsdateien vor einem Update, kann aber irreversible MySQL-/MariaDB-DDL-Änderungen nicht in jedem Fall automatisch zurückrollen.

11. Datenfluss

Shopware-Zugangsdaten, Bestellungen, Kunden, Umsätze und Analyseinformationen verbleiben lokal. An die zentrale PerformanceBoard-Plattform werden nur notwendige Lizenz-, Release-, Update- und technische Health-Metadaten übertragen.

Stand: September 2026 · PerformanceBoard 0.49.0-beta.1